17.05.2010 – Öl ins Feuer gegossen
Wenn auch der Vergleich angesichts der Situation vor der amerikanischen Küste derzeit etwas gewagt erscheinen mag, so möge man ihn mir doch erlauben:
Man kann „Öl auf die Wogen giessen“, um die Wellen zu beruhigen und zu ruhigeren Verhältnissen zurückzukehren, und man kann „Öl ins Feuer giessen“ und sich an den hochauflodernden Flammen erfreuen. Dies genau hat der Südkurier mit seinem Kommentar getan.
Wo es angebracht gewesen wäre, die angespannte Situation zu beruhigen und vielleicht vermittelnd einzugreifen, zog man es vor, die Situation weiter anzuheizen und Keile zwischen Fronten zu treiben, die eigentlich gar nicht existieren.
Es gibt und es gab niemals eine Diskussion, ob man eine Schule in Ludwigshafen mit einer Halle in Bodman „verrechnen“ soll. Beide Ortsteile profitieren von beiden Lösungen, oder jetzt treffender formuliert, hätten von beiden Lösungen profitiert.
Desweiteren ist es schon fast anmaßend zu nennen, die Behauptung aufzustellen, die Bürger Bodmans wären mit einer Restaurationslösung zufriedener. Wurden nicht die Vereine nach ihren Wünschen befragt, und wurde nicht gerade aufgrund dieser Wunschliste die Planung für die neue Halle aufgestellt?
Wer die Meinung einiger weniger als den Wunsch vieler fehlinterpretiert, hat den Geist der Demokratie nicht verstanden.



